Treppenlift: Gebrauchtkauf vs. Miete

Gebrauchte Treppenlifte sind bis zu 50 % günstiger als vergleichbare neue Treppenlifte. Zwar kann die Rechnung auch anders aussehen, wenn nigelnagelneue, maßgefertigte Führungsschienen benötigt werden – dennoch verbleibt am Ende des Tages meist eine Ersparnis. Dabei ist der Treppenlift Gebrauchtkauf nicht die einzige Alternative zu neuen Treppenliften. Auch die Treppenlift Miete erscheint auf den ersten Blick für viele Verbraucher interessant. Werfen wir doch gemeinsam mal einen Blick auf die jeweiligen Vor- und Nachteile.

Gebrauchte Treppenlifte: Vertrauenssache

Beim Kauf eines gebrauchten Treppenlifts muss man den Angaben des Verkäufers vertrauen. Man weiß schließlich nicht genau, wie lange der Lift schon in Betrieb war, ob es Reparaturen gab und so weiter.  Gebrauchte Treppenlifte vom Händler sind also in jedem Fall eine gute Entscheidung. Hier profitieren Sie als Verbraucher von der gesetzlich vorgeschriebenen Gewährleistungspflicht und dem Know-how des Anbieters, der den Lift im Idealfall auf Herz und Nieren geprüft hat.  Sollte etwas nicht stimmen, berufen Sie sich einfach auf Ihr gutes Recht und fordern die Behebung der Mängel ein. Auch die Montage ist beim Händlerkauf im Gesamtpreis inkludiert. Bei privaten Kleinanzeigen müssen Sie sich sowohl um Schienen als auch um Einbau und weiterführende Maßnahmen selber bemühen. Dies kann schnell zum sprichwörtlichen Fass ohne Boden werden – vor allem, wenn der Lift nicht dem beschriebenen Zustand entspricht. 

Rechenbeispiel Treppenlift-Gebrauchtkauf (Sitzlift gerade):

Sitzlift2.500 Euro
+ Schieneninklusive
+ Einbau / Montageinklusive
= Gesamtkosten2.500 Euro
– Pflegekassenzuschussbis zu 4.000 Euro / Person
= Eigenanteil0 Euro

Vorteile:

  • Lift gehört einem nach Anschaffung
  • Lift kann wieder veräußert werden
  • deutliche Kostenersparnis bei geraden Treppen und Senkrechtliften
  • Gewährleistungspflicht beim Händler
  • Angebote inkl. Schienen und Montage möglich
  • keine Vertragsbindung
  • Zuschüsse möglich wie bei neuen Treppenliften

Nachteile:

  • ggfs. erhöhter Wartungsaufwand
  • Schienen + Einbau bei privaten Angeboten oft nicht inklusive
  • Reparaturen müssen selber bezahlt werden

Treppenlift mieten: nicht immer rentabel

Die Treppenlift Miete hat einen klaren Vorteil: Sämtliche Leistungen vom Einbau, über die Wartung bis hin zum Ausbau am Ende der Mietlaufzeit sind im Mietpreis mit drin. Auch etwaige Reparaturen sind natürlich mit abgedeckt. Doch Vorsicht: Der Mietpreis beschränkt sich nicht nur auf die günstigen Mietraten zwischen 50 und 150 Euro pro Monat. Hinzu kommt eine Einmalzahlung von bis zu 50 % des Neupreises. Vor allem bei kurvigen und sehr langen Treppen ist die Miete unwirtschaftlich – wie beim Gebrauchtkauf müssen auch hier die Führungsschienen maßgefertigt werden. Gebrauchte Hublifte sind ebenso wie andere Rollstuhllifte hingegen fast immer rentabel, sofern der Zustand gut ist und keine Folgekoste zu erwarten sind.

Rechenbeispiel Treppenlift-Miete (Sitzlift gerade für 12 Monate):

Sitzlift Mietrate80 Euro (960 Euro  / 12 Monate)
+ Pauschale (Einbau, Wartung, Ausbau)1.500 Euro
= Gesamtkosten2.460 Euro
– Pflegekassenzuschussbis zu 4.000 Euro
= Eigenanteil0 Euro

Vorteile:

  • keine Kosten für etwaige Reparaturen
  • bei kurzzeitigen Mobilitätseinschränkungen rentabel
  • besonders bei geraden Treppenliften und Hubliften geeignet
  • ebenfalls Zuschüsse möglich, aber wenig sinnvoll

Nachteile:

  • teilweise hohe Einmalzahlung
  • maximal 36 Monate Laufzeit
  • oft 6 Monate Mindestlaufzeit

Fazit: individuelle Situation entscheidend

Am Ende des Tages entscheidet wie so oft die individuelle Situation darüber, ob die Miete oder der Kauf eines gebrauchten Treppenlifts die bessere Alternative zum Neukauf ist. Bei kurzzeitigen Einschränkungen der Mobilität nach Operationen ist die Miete sicherlich eine gute Möglichkeit, schnell und günstig an einen Treppenlift zu kommen. Auch Veranstaltungen, die Barrierefreiheit groß schreiben, profitieren von Miet-Treppenliften. 

Bei einer dauerhaften Mobilitätseinschränkung, vor allem, wenn diese mit einer Pflegebedürftigkeit einhergeht, ist der gebrauchte Treppenlift die bessere Lösung. Für einen oft identischen Gesamtpreis erhält man einen Wertgegenstand, der sich in der Regel (fast) vollständig über den Pflegekassenzuschuss von bis zu 4.000 Euro pro Person oder andere Förderungen finanzieren lässt. 

Alina Markquardt

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