Treppenlift-Technik

Sicherheit und Technik im Fokus

Sicherheit und Technik moderner Treppenlifte

Sie möchten ein wenig tiefer in die Materie “Treppenlift” eintauchen und mehr über die Technik dahinter erfahren? Lernen Sie u.a. die Antriebsvarianten, verschiedene Schienensysteme sowie sämtliche Sicherheitsvorrichtungen moderner Treppenlifte namhafter Hersteller kennen.

Definition: Was ist eigentlich ein Treppenlift?

Ein Treppenlift ist per Definition ein Treppenschrägaufzug. Davon zu unterscheiden sind Senkrechtaufzüge, zu denen streng genommen auch der Hublift zählt. Der große Unterschied zu herkömmlichen Personenaufzüge besteht darin, dass es keine Kabine gibt, sondern Passagiere auf einem Sitz oder einer Plattform schräg die Treppe auf und ab fahren. Der Aufzugsrichtlinie unterliegen Treppenlifte ebenfalls nicht. Damit entfällt die Pflicht einer regelmäßigen TÜV-Abnahme. Auch einer Baugenehmigung bedarf es - jedenfalls in Privatwohnungen /-häusern - nicht.

Antrieb

Grundlegend nutzen Treppenlifte zwei Antriebsformen: 

  1. den Zahnstangenantrieb / Zahnradantrieb
  2. den Traktionsantrieb

Der Zahnstangenantrieb ist besonders wartungsarm und wird besonders gerne bei geraden Lift-Systemen verwendet. Mit Traktionsantrieb betriebene Lifte sind hingegen besonders stabil in Kurven unterwegs. Außerdem ist der Traktionsantrieb geräuschärmer.

Rollstuhllift

Sitz / Plattform

Sitzlifte verfügen, wie der Name bereits erahnen lässt, über einen Sitz und zusätzlich über eine Fußstütze. Beide Elemente sind idealerweise klappbar. Bei einem Plattformlift für Rollstuhlfahrer weicht der Sitz einer ausreichend großen, samt Rollstuhl befahrbaren Plattform. Auch diese ist bei fast allen Treppenlift-Modellen einklappbar.

Motor

Der Antrieb, der den Lift in Bewegung versetzt, muss ebenfalls angetrieben werden. Hierfür sorgt ein bis zu 400 Watt starker Elektromotor. Ein handelsüblicher 230 V Stromanschluss (Haushaltssteckdose) genügt. Die Geschwindigkeit eines Treppenlifts beträgt durchschnittlich 0,1 m / s und maximal 0,15 m / s.

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Schienen

Die Schienen sind neben dem Antrieb und Fahrmodul das Herzstück eines Liftsystems. Schließlich tragen diese das gesamte Gewicht inkl. Passagier. Auch hier gibt es zwei verschiedene Varianten:

  1. das 1-Rohr-System
  2. das 2-Rohr-System

Zwar können beide Ausführungen an geraden und kurvigen Treppen montiert werden - bei geraden Verläufen hat sich jedoch das Einrohr-System bewährt. Das Zwei-Schienen-System hat eine höhere Tragfähigkeit und wird daher oft bei Rollstuhlliften verwendet. 

Übrigens: Der Antrieb befindet sich beim 2-Rohr-System in der unteren Schiene, der sogenannten Antriebsschiene. Die obere Schiene dient als Führungsschiene.

Gleit- und Klappschiene

Einrohr-Schienen-Systeme können entweder als Gleit- oder Klappschiene montiert werden. Bei einer Gleitschiene ist das System kürzer als die Treppe und bewegt sich gemeinsam mit dem Treppenlift mit. Die Klappschiene wird hingegen ausgeklappt, sobald sich der Lift im klappbaren Teil nähert. Beide Lösungen sind besonders platzsparend.

Sicherheit

Moderne Treppenlifte, das gilt auch für aktuelle gebrauchte Modelle, sind mit zahlreichen Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet.

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Akkuantrieb

Heutzutage laden sich Treppenlifte automatisch auf, wenn sie sich in der Parkposition befinden. Kabel und Co gehören der Vergangenheit an. Der Akkubetrieb hat einen weiteren Vorteil: Bei einem Stromausfall kann der Treppenlift für kurze Zeit weiter betrieben werden - die Mobilität ist gewährleistet.

Not-Stopp-Automatik

Hindernisse auf der Treppe? Die Not-Stopp-Automatik hochwertiger Treppenlifte verhindert Auffahrunfälle und weitere Schäden.

Sicherheitsgurte

Sicherheitsgurte sorgen entweder als drei Punkte Sicherheitsgurt oder fünf Punkte Sicherheitsgurt für die notwendige Sicherheit während der Fahrt.

Ausgleichsschiene

Die Ausgleichsschiene des Treppenlifts verhindert ein ruckartiges Wackeln oder Kippen des Sitzes und gewährleistet eine stabile Fahrt.

Einhandsteuerung

Der Begriff Einhandsteuerung beschreibt, dass sämtliche Funktionen eines Treppenlifts mit nur einer Hand bedient bzw. ausgeführt werden können.

Treppenlift? Nur mit Zertifikat.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass der Treppenlift über ein TÜV-, CE- oder GS-Zertifikat verfügt. Hier können Sie sicher sein, dass die Lifte von einer unabhängigen Prüforganisation gecheckt wurden. Alle unsere Angebote tragen ein entsprechendes Siegel.

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Klassische Treppenlifte meistern Steigungswinkel von bis zu 70°. Ist die Treppe noch steiler, könnte es Sinn machen, die Treppe auszubauen und einen Senkrechtlift zu installieren.

Die Geschwindigkeit von Treppenliften ist auf 0,15 Meter pro Sekunde begrenzt. Im Durchschnitt sind die Modelle etwa 0,1 Meter pro Sekunde schnell. 

Außenläufer werden am "längeren Weg" einer kurvigen Treppe montiert. Dies ist in der Regel die Fassade. Die Montage erfolgt auf den Treppenstufen oder direkt an der Wand. Innenläufer hingegen werden im Treppenauge installiert - entweder auf Stützen, auf den Stufen oder am Geländer. 

Alina Markquardt

Alina Markquard

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